Was unser Website-Check prüft und wie du die Ergebnisse liest
Der kostenlose Website-Check zeigt fremde Dienste, SEO-Grundlagen und Technik deiner Seite. So liest du die drei Blöcke richtig.
Unter gietmanic.com/check kannst du jede Website prüfen lassen, deine eigene oder die eines Mitbewerbers. Du gibst die Adresse ein, und ein paar Sekunden später siehst du drei Blöcke. Hier erklären wir, was in jedem steht und wie du es einordnest.
Vorweg: Der Check gibt keine Note. Er beschreibt, was er findet. Ob ein Befund für dich wichtig ist, hängt von deinem Unternehmen ab, und darüber reden wir gern.
Block 1: Fremde Dienste
Viele Websites laden beim Öffnen Dinge von anderen Servern nach: Schriften, Statistik, Karten, Videos, Werbung. Jeder dieser Server erfährt dabei mindestens die IP-Adresse des Besuchers.
Der Check listet diese Dienste auf und zeigt auf einer Karte, wo der Betreiber seinen Firmensitz hat. Der Firmensitz ist wichtiger als der Serverstandort: Ein Server in Frankfurt, der einem US-Konzern gehört, unterliegt trotzdem amerikanischem Recht.
So liest du das Ergebnis:
- Keine fremden Dienste heißt: Die Seite lädt nichts von Dritten nach, soweit im HTML erkennbar. Das ist der Idealfall.
- Dienste in der EU sind meist unkritisch, sollten aber in der Datenschutzerklärung stehen.
- Dienste in den USA sind der Punkt, über den es sich zu reden lohnt. Häufig sind das Google Fonts, Google Analytics, YouTube-Videos oder Karten.
- Ein Einwilligungs-Banner erkennt der Check ebenfalls. Was erst nach dem Klick auf „Akzeptieren“ geladen wird, sieht er nicht. Das Ergebnis ist dann eine Untergrenze.
Block 2: Was Suchmaschinen finden
Hier prüft der Check die Grundlagen, die jede Seite für Google und andere Suchmaschinen erfüllen sollte:
- Seitentitel und Beschreibung, also das, was im Suchergebnis steht, und ob die Länge passt
- Genau eine Hauptüberschrift, damit klar ist, worum es geht
- Sprachangabe und Mobil-Einstellung, damit Vorlesesoftware und Telefone die Seite richtig darstellen
- Alternativtexte für Bilder, damit blinde Besucher und Suchmaschinen wissen, was zu sehen ist
- Strukturierte Daten, über die Google Adresse und Öffnungszeiten direkt im Ergebnis zeigen kann
- Kanonische Adresse, damit Schreibweisen mit und ohne „www“ nicht als zwei Seiten zählen
Grün heißt in Ordnung, Rot kostet Sichtbarkeit, Grau ist ein Hinweis.
Block 3: Was die Technik verrät
Der letzte Block misst von unserem Server aus:
- Verschlüsselung: Wird die Seite über HTTPS ausgeliefert, und leitet die unverschlüsselte Adresse darauf weiter?
- Antwortzeit: Wie lange dauert es bis zur ersten Antwort des Servers?
- Seitengewicht und Anzahl der Skripte: Viel davon deutet oft auf einen Baukasten oder auf Erweiterungen, die niemand mehr braucht.
- Schriften von Google: Ob die Seite Schriften bei Google lädt, warum das ein Thema ist, steht in unserem Beitrag zu Google Fonts.
- robots.txt und Sitemap: zwei Dateien, mit denen du Suchmaschinen sagst, was es auf deiner Seite gibt.
Was der Check nicht kann
Er liest die eine Seite, deren Adresse du eingibst, nicht die ganze Website. Er führt kein JavaScript aus. Und er bewertet nichts rechtlich. Ob deine Seite den Datenschutzvorgaben entspricht, klärt ein Anwalt oder Datenschutzbeauftragter. Der Check sagt dir, was technisch passiert, damit du die richtigen Fragen stellen kannst.
Die eingegebene Adresse speichern wir übrigens nicht.
Kurz gesagt
Drei Blöcke, keine Note: was deine Seite nachlädt, was Suchmaschinen finden und wie die Technik dasteht. Wenn du wissen willst, was davon für dich zählt, gehen wir das Ergebnis in fünfzehn Minuten mit dir durch. Schreib uns.